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Ihre
Mitteilung sollte andere, insbesondere Redakteure und deren Leser
interessieren! Aktuelle Meldungen sind nötig, denn ein Leser möchte
Neuigkeiten lesen, die er nicht kennt, keine Zeitung möchte Informationen
drucken, die bereits allgemein bekannt sind und kein Redakteur möchte
Neuigkeiten von gestern abdrucken. Helfen Sie ggf. etwas nach, indem Sie
wichtige Ereignisse hervorheben oder sogar neues konstruieren. Kreieren Sie
eine Story, keine PR-Lektüre!
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Die kleinste
Einheit bei Presseberichten ist die Headline. Sie sollte in einem Satz auf
den Inhalt aufmerksam machen. Leser entscheiden nach der Überschrift ob sie
weiterlesen oder nicht. An diese Regel hält sich auch ein Redakteur. Der
Lesernutzen muss auf den ersten Blick für den Redakteur erkennbar sein.
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Zur gründlichen
Vorschau auf Ereignisse und zur Berichterstattung dient die Meldung. Sie ist
höchstens zehn bis fünfzehn Zeilen lang und absolut nüchtern abgefasst.
Stellen Sie in den ersten Sätzen klar um wen es geht, was dieser tut, an
welchem Ort und zu welchem Zeitpunkt. Inhalt in beliebiger Reihenfolge, je
nach Bedeutung: wer?, was?, wann?, wo?, wie?, warum? Die Meldung dient zur
Ankündigung und zum Kurzbericht von Ereignissen. Anschließend folgt der
Bericht. Er ist ebenfalls absolut sachlich und muss die sechs "w"
beantworten, kann aber etwas genauer auf die einzelnen Punkte eingehen.
Umfang: Etwa 30 Schreibmaschinenzeilen a 60 Anschläge. Die wichtigste
Nachricht gehört in den sechs bis zehn Zeilen langen Vorspann.
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Wecken Sie
das Interesse des Lesers bei der Formulierung Ihres Textes,
verwenden Sie witziges oder rhetorisches, doch bleiben Sie bei den Tatsachen
und übertreiben Sie nicht, vermeiden Sie Formulierungen wie
"das Beste, das Größte, das Allerneueste". Auch
sollten Sie eine Pressemitteilung nicht mit einem Werbetext verwechseln! Je
kürzer und komprimierter und inhaltsreicher ein Artikel ist, um so eher
wird er abgedruckt. Keine Bandwurmsätze, sondern nur kurze Sätze mit
möglichst nur einem Nebensatz verwenden. Auf den logischen Aufbau achten,
und zwar von Satz zu Satz und von Absatz zu Absatz. Die Information steht im
Vordergrund. Kurze Absätze sollen das Lesen erleichtern. In jedem Absatz
sollte ein Gedanke zusammengefasst sein.
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Namen und
Vornamen (!) werden ausgeschrieben, ebenso Titel (außer Dr.) sowie Zahlen
bis einschließlich zwölf. Das Wort "Herr" vor Eigennamen gibt es
im journalistischen Sprachgebrauch nicht. Schreiben Sie einen Bericht in
der dritten Person, auch wenn es sich dabei um eine Sache handelt.
Orientieren Sie sich bei Ihren Formulierungen an gängigen Schreibweisen
Ihrer Mitbewerber, studieren Sie Beiträge anderer Anbieter, und verwenden
Sie die Aussagekraft von erfolgreich platzierten redaktionellen Beiträgen
in den Fachzeitungen. Nutzen Sie den Nachrichtenstil und formulieren Sie
Zitate in den Bericht.
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Bei der
Auswahl der anzusprechenden Medien sollten Sie sich zunächst Gedanken über
Ihre Ziele machen.
Geht es Ihnen um Imagepflege Ihres Unternehmens in Ihrer Region, dann
beliefern Sie die Tagespresse, regionale- sowie lokale Medien, Hörfunk- und
TV-Sender mit Ihren Meldungen.
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